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Leonor stärkt Spaniens Monarchie mit Studium an öffentlicher Universität

Redaktionelle Szene zum Thema „Leonor stärkt Spaniens Monarchie mit Studium an öffentlicher Universität“

Spaniens Thronfolgerin Leonor beginnt nach ihrer militärischen Ausbildung ein Studium der Politikwissenschaften an der öffentlichen Universität Carlos III in Madrid. Mit der Entscheidung für eine staatliche Hochschule setzt die 18-Jährige ein Zeichen in einem Land, in dem öffentliche Universitäten oft unterfinanziert sind und private Anbieter an Bedeutung gewinnen.

Die Universität Carlos III zählt zu den renommiertesten Adressen des Landes, besonders in den Sozial-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Für Leonor ist der Schritt auch politisch aufgeladen: Er wird als Beitrag zu einem normaleren Bild der Monarchie gesehen, die in Spanien nach Jahren der Krise um Vertrauen bemüht ist.

Die Thronfolgerin folgt damit auch dem Vorbild ihres Vaters, König Felipe VI. Er hatte ebenfalls an einer öffentlichen Universität in Madrid studiert. Leonors Ausbildung bei den Streitkräften hatte ihr Ansehen und ihre Popularität bereits deutlich gestärkt, besonders unter jungen Menschen.

Mit dem Wechsel an die Uni rückt Leonor nun stärker in die Rolle der künftigen Königin. Ihre akademische Entscheidung verbindet die Monarchie mit einer Institution, die im Alltag vieler Spanierinnen und Spanier verankert ist. Das dürfte den Versuch des Königshauses unterstützen, sich näher an die Gesellschaft zu binden.