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Wiener Bildungsdirektion korrigiert Fehler bei Lehrerstellen

Redaktionelle Szene zum Thema „Wiener Bildungsdirektion korrigiert Fehler bei Lehrerstellen“

Die Wiener Bildungsdirektion hat kurz vor Schulschluss Fehler bei den Vorgaben für Lehrerstellen im kommenden Schuljahr eingeräumt. Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs versprach rasche Korrekturen und zeigte sich trotz der Panne mit Blick auf die Bewerbungen an Schulen zuversichtlich.

Nach Angaben der Lehrergewerkschaft erfuhren die Schuldirektionen erst sehr spät, wie viele Lehrkräfte sie für das kommende Schuljahr anstellen dürfen. Zudem seien die von der Bildungsdirektion übermittelten Zahlen teilweise fehlerhaft gewesen. Fuchs entschuldigte sich dafür und sagte, die Schulleitungen bräuchten Planungssicherheit. Die richtigen Kontingente sollten daher so schnell wie möglich übermittelt werden.

Für den Schulstart im Herbst blickt Fuchs dennoch optimistisch auf die Personalsituation. Die Bewerbungslage sei deutlich besser als im Vorjahr. „Wir haben doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber wie ausgeschriebene Stellen“, sagte sie. Zwar bewerben sich viele Interessierte parallel auf mehrere Positionen, dennoch erwartet Fuchs eine Verbesserung der Lage.

Mit Sorge sieht die Bildungsdirektorin die Zukunft der multiprofessionellen Teams. Die Stadt Wien hatte diese vor zwei Jahren an 52 Schulstandorten mit besonderem Unterstützungsbedarf eingeführt. Ein Ende dieser Teams wäre aus Sicht von Fuchs „schade“.