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Sechs Monate nach dem Louvre-Coup bleibt die Beute verschwunden

Redaktionelle Szene zum Thema „Sechs Monate nach dem Louvre-Coup bleibt die Beute verschwunden“

Sechs Monate nach dem spektakulären Einbruch im Pariser Louvre ist von der Beute weiter keine Spur. Im Oktober 2025 hatten noch immer unbekannte Täter Juwelen im Wert von 88 Millionen Euro aus dem berühmten Museum gestohlen. Die Ermittlungen zu dem Diebstahl dauern an.

Wer hinter dem Coup steckt, ist weiter ungeklärt. Auch zu einem möglichen Auftraggeber oder zu einer Hehlerstruktur gibt es keine klaren Hinweise. Damit bleibt offen, wie die Täter die Beute aus dem Louvre abtransportierten und wo sie sich inzwischen befindet.

Im Raum steht zudem der Verdacht, dass eine interne Sicherheitsüberprüfung aus dem Jahr 2018 den Tätern geholfen haben könnte, Schwachstellen im Museum auszunutzen. Das macht den Fall nicht nur wegen der Höhe des Schadens, sondern auch wegen möglicher Sicherheitslücken im Louvre relevant.

Die gestohlenen Juwelen gelten zugleich als schwer verkäuflich. Wegen ihrer Bekanntheit wären sie kaum über den regulären Markt abzusetzen. Deshalb wird vermutet, dass die Schmuckstücke möglicherweise eingeschmolzen wurden, um sie unkenntlich zu machen.

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