Der von Leopold Aschenbrenner aufgebaute Hedgefonds ist nach einem Kursrutsch bei Halbleiter-Aktien abgestürzt. Der aus Deutschland stammende Mittzwanziger, der zuvor als „KI-Wunderkind“ und Börsenstar gefeiert worden war, musste nach der jüngsten Entwicklung den Großteil des Portfolios mit Rabatt verkaufen.
Aschenbrenner hatte keine berufliche Erfahrung in der Finanzwelt, dennoch vertrauten ihm Investoren Milliarden an. Bekannt wurde er vor rund zwei Jahren zunächst mit einem Essay mit dem Titel „Situational Awareness“ über die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz. Darin vertrat er die Ansicht, KI werde die Welt radikal verändern und viele unterschätzten diese Entwicklung noch.
Wenig später startete er unter demselben Namen einen Hedgefonds, der auf Anlagen rund um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz ausgerichtet war. Das Vorhaben brachte ihm rasch viel Aufmerksamkeit ein, vor allem wegen seines klaren Fokus auf KI-Aktien.
Zuletzt geriet der Fonds jedoch unter Druck. Nach dem Kursrutsch bei Halbleiter-Papieren blieb Aschenbrenner keine andere Wahl, als einen großen Teil des Portfolios mit Abschlägen zu veräußern. Damit endete die jüngste Entwicklung für den Mittzwanziger mit einem deutlichen Rückschlag.
Aschenbrenner hatte zwischenzeitlich auch beim ChatGPT-Entwickler OpenAI gearbeitet. Seine Laufbahn war bis dahin von Erfolgen geprägt, nun steht der abrupte Einbruch seines Fonds im Zentrum.













