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Christine Assek führt nun die Trafik in Leoben-Judendorf

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Die Trafik in Leoben-Judendorf hat eine neue Betreiberin: Christine Assek aus Zeltweg hat den Betrieb von Karl Heinz Magart übernommen, der das Geschäft viele Jahre lang geführt hatte. Am 28. Juli wurde die Trafik unter neuer Leitung eröffnet.

Der Standort gilt als zentraler Anlaufpunkt im Ortsteil. Das auffällige, rosarote Häuschen neben der Winkelfeldbrücke ist in Leoben-Judendorf weithin bekannt. Mit der Übergabe bleibt der Betrieb damit an einem wichtigen Nahversorgungs- und Kundenstandort erhalten.

Assek, 56, hatte sich nach eigenen Angaben schon länger den Wunsch erfüllt, eine Trafik zu führen. Im zweiten Anlauf ihrer Bewerbung um einen Standort erhielt sie den Zuschlag. Die Vergabe einer Trafik erfolgt bei jeder Übergabe über die Monopolverwaltung und folgt einem genau geregelten Verfahren.

Voraussetzung dafür ist eine mindestens 50-prozentige Einschränkung. Assek reichte ihre Bewerbungsunterlagen samt Businessplan ein, mit dem die Finanzierung abgesichert wurde. Dabei sei die Unterstützung durch einen Unternehmensberater hilfreich gewesen, sagte sie.

Den beruflichen Weg zur eigenen Trafik nahm Assek nicht unmittelbar. Nach der Volks- und Hauptschule in Fohnsdorf besuchte sie ein Jahr die Hauswirtschaftsschule, absolvierte von 1987 bis 1990 eine Lehre bei Drogerie Markt in Judenburg und wechselte danach in den Lebensmittelhandel.

Die Trafikübernahme markiert für Assek nun den Schritt in die Selbstständigkeit an einem Standort mit lokaler Bedeutung. Für den Ortsteil bleibt damit ein bekannter Betrieb in neuer Hand.