Kalifornien könnte Unternehmen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz eine Notabschaltung für KI-Software vorschreiben. Ein solcher Mechanismus gehört zu einer Liste von Maßnahmen, zu denen dem demokratischen Gouverneur Gavin Newsom bis Mitte November Vorschläge gemacht werden sollen.
Zu den weiteren Ideen zählen unabhängige Beobachter in großen KI-Laboren sowie strengere Verpflichtungen, Sicherheitszwischenfälle zu melden. Damit steht in dem US-Bundesstaat, der als wichtigster Standort für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz gilt, auch die Regulierung der Branche im Fokus.
Vor allem in San Francisco und im Silicon Valley sitzen führende KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google. Eine mögliche Regelung in Kalifornien hätte damit Gewicht weit über den Bundesstaat hinaus.
Über einen sogenannten Kill Switch für Künstliche Intelligenz wird seit einiger Zeit diskutiert. Offen ist allerdings, ob eine solche Vorrichtung zur Notabschaltung technisch überhaupt realistisch ist.
Newsoms zweite und letzte Amtszeit als Gouverneur endet Anfang kommenden Jahres. Der 58-Jährige gilt als möglicher Bewerber der Demokraten für die Präsidentschaftswahl.













