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Weltweite PHP-Sicherheitslücke bringt Webseitenbetreiber in Alarmbereitschaft

Redaktionelle Szene zum Thema „Weltweite PHP-Sicherheitslücke bringt Webseitenbetreiber in Alarmbereitschaft“

Eine schwerwiegende Sicherheitslücke in PHP hat weltweit für Alarm gesorgt. Betroffen ist eine der am häufigsten eingesetzten Programmiersprachen im Web, auf der zahlreiche Webseiten und Onlinedienste basieren. Mehrere nationale und internationale Websites gingen vorsorglich offline, nachdem die Schwachstelle bekannt geworden war.

PHP wird bei einer breiten Palette digitaler Angebote eingesetzt – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie WordPress. Allein mit WordPress werden weltweit nach Experteneinschätzung 400 bis 500 Millionen Webseiten betrieben. Entsprechend groß ist die Zahl der potenziell betroffenen Systeme.

Nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Huntress, des Computer Emergency Response Team des Bundes (CERT) und des offiziellen PHP-Sicherheitsteams ist rasches Handeln erforderlich. Betreiber betroffener Internetseiten müssen demnach dringend Maßnahmen ergreifen, um ihre Systeme vor möglichen Angriffen zu schützen.

Mittlerweile wurden Updates veröffentlicht, die das Problem beheben sollen. Die Sicherheitslücke gilt als kritisch, weil Kriminelle die Schwachstelle ausnutzen können. Wie weit einzelne Webseiten und Dienste betroffen sind, hängt davon ab, ob sie die entsprechenden Aktualisierungen bereits eingespielt haben.

Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das vor allem, dass Seiten zeitweise nicht erreichbar sein können, wenn Betreiber aus Sicherheitsgründen offline gehen oder ihre Systeme aktualisieren. Im digitalen Alltag betrifft das damit nicht nur einzelne Angebote, sondern potenziell einen großen Teil des Webs.