Der A3 AWD Pro von Dreame hat im Praxistest eines Versuchsgartens mit vielen Hindernissen gemäht: zwischen Gemüsebeeten mit Steinumrandung, Obstbäumen mit tief hängenden Ästen, schmalen Passagen, gepflasterten Plätzen sowie Brunnen- und Zisternenabdeckungen. Auch Zierrat, Sitzgelegenheiten sowie Katzen und Kinder machten die Fläche für den KI-Mähroboter zu einer anspruchsvollen Umgebung.
Dreame setzt bei dem Modell auf die Erfahrungen aus dem Geschäft mit Saugrobotern, die mit Laserradar (Lidar) und KI-Kamera arbeiten. Dieses Know-how nutzt der chinesische Tech-Konzern inzwischen auch für Mähroboter, die ihren Arbeitsbereich automatisch kartieren und ohne Begrenzungskabel auf intelligenten Routen den Rasen kurz halten sollen. Der A3 AWD Pro gehört zu dieser neuen Geräteklasse, die möglichst viel Navigation und Orientierung selbst übernimmt.
Im Test zeigte sich der Roboter nicht fehlerfrei, meisterte die meisten der schwierigen Stellen im Garten aber. Der Langzeittest über den Sommer sollte vor allem zeigen, wie gut das Gerät mit einer Umgebung zurechtkommt, die für Mähroboter besonders viele mögliche Stolpersteine bereithält. Genau daran musste sich der A3 AWD Pro messen lassen.
Ob das Versprechen eines stets perfekt getrimmten Rasens unter solchen Bedingungen hält, war die zentrale Frage des Praxistests. Für die Digitalbranche ist der A3 AWD Pro damit ein weiteres Beispiel dafür, wie Hersteller ihre KI- und Sensor-Technik aus dem Robotik-Bereich auf neue Haushaltsgeräte übertragen.













