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Architektin verwandelt alten Bauernhof in Weitersfeld in den „Widderhof“

Redaktionelle Szene zum Thema „Architektin verwandelt alten Bauernhof in Weitersfeld in den „Widderhof““

In Weitersfeld im Waldviertel hat die Architektin Christine Diethör einen leerstehenden Bauernhof in ein Wohnensemble verwandelt, das sie „Widderhof“ nennt. Gemeinsam mit Harald Fux machte sie aus dem im Ortskern gelegenen Hof einen Neuanfang, nachdem der Kauf 2019 erfolgt war.

Der Name ist bewusst gewählt. Diethör verweist auf die Verbindung zum Ort: Der Name Weitersfeld leite sich ihrer Überzeugung nach von „Widdersfeld“ ab. Zugleich steht der Widder für Frühlingsbeginn und Neuanfang, wie die Architektin sagt, die sich selbst als „astrologisch vorbelastet“ bezeichnet.

Das Ensemble fällt schon am Tor auf. Zwei große Türklopfer in Form von Widderköpfen zieren den Eingang des Landhauses, im Essbereich finden sich Widder auch als Bild an der Wand. Damit wird das Leitmotiv des Hauses sichtbar fortgeführt.

Der Hof liegt an einer Kreuzung im Ortskern und passt sich dem Ortsbild nach außen hin an. Im Inneren wurde das Gebäude zu einem gemütlichen Wohnort umgestaltet. Aus dem leerstehenden Bauernhof wurde so ein Haus mit eigenem Charakter, das den ursprünglichen Bestand und die neue Nutzung miteinander verbindet.

Diethörs Projekt zeigt, wie ein alter Hof in Weitersfeld neu genutzt werden kann, ohne seine Lage und Wirkung im Ort zu verlieren. Der „Widderhof“ ist damit nicht nur ein Wohnhaus, sondern auch ein bewusst gesetztes Zeichen der Aneignung und Umgestaltung.

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