Asiens Börsen bieten Anlegern trotz Belastungen durch den Krieg mit dem Iran und den Mangel an Rohöl nach Einschätzung von Fondsmanager James Donald weiterhin Chancen. Die Spannungen in der Straße von Hormus treffen vor allem China und damit eine der wichtigsten Volkswirtschaften der Region, sagte der Portfoliomanager des Lazard Emerging Markets Equity Fund in Wien.
China beziehe rund 13 Prozent seiner Rohölimporte aus dem Iran, erklärte Donald. Wie stark die Wirtschaft des Landes unter den aktuellen Entwicklungen leiden werde, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. Für Anleger in Asien bleibe er deshalb vorsichtig.
Donald verwies zugleich darauf, dass Unternehmen in der Region trotz staatlicher Eingriffe profitabel seien. Das spreche für grundsätzliches Potenzial an den Börsen, auch wenn die Lage im globalen Ölhandel angespannt bleibe. Die Schlagzeilen zu den Entwicklungen in der Straße von Hormus änderten sich fast täglich, sagte er.
Für Investoren sei entscheidend, die Belastungen durch den Ölmarkt und die Abhängigkeit einzelner Länder von iranischen Lieferungen im Blick zu behalten. Gerade in Asien, insbesondere in China, seien die Einschränkungen bereits deutlich zu spüren. Zugleich sieht Donald dort weiterhin Möglichkeiten für Anleger, die die Risiken sorgfältig einpreisen.














Leave a Reply