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Atommächte untergraben Abrüstung: Neue Spannungen vor UN-Konferenz in New York

Redaktionelle Szene zum Thema „Atommächte untergraben Abrüstung: Neue Spannungen vor UN-Konferenz in New York“

In New York beginnt am Montag die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags, während die Atomwaffenmächte nach den vorliegenden Angaben von ihrer Verpflichtung zur Abrüstung nichts wissen wollen. Die Folge ist ein stetig wachsendes Arsenal einsatzbereiter nuklearer Sprengköpfe. Zugleich führen die beiden größten Nuklearmächte Kriege: Die USA unter Donald Trump gegen den Iran, Russland unter Wladimir Putin im Ukraine-Feldzug.

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen bildet seit mehr als einem halben Jahrhundert das Fundament der globalen nuklearen Ordnung. Er soll die Menschheit vor den Folgen eines Atomkriegs schützen. Nach den vorliegenden Angaben wird diese Ordnung jedoch von skrupellosen Politikern angegriffen und zerbröselt.

Die Lage ist damit ausgerechnet zu dem Zeitpunkt angespannt, an dem die Staaten in New York über den Zustand und die Zukunft des Vertrags beraten. Dass die nuklearen Spannungen zunehmen, fällt mit den laufenden Kriegen der USA und Russlands zusammen. Beide Mächte gehören zu den zentralen Akteuren der internationalen Sicherheitsordnung, deren Stabilität vom Atomwaffensperrvertrag abhängt.

Der Text zeichnet damit ein Bild einer Welt, in der die Verpflichtung zur Abrüstung an Gewicht verliert. Statt Begrenzung und Kontrolle steht nach dieser Darstellung ein Ausbau der einsatzbereiten Sprengköpfe im Raum. Die Überprüfungskonferenz in New York wird damit zum Prüfstein für die Glaubwürdigkeit der bestehenden nuklearen Ordnung.

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