Eine Auswertung der häufigsten Wörter in den Siegerliedern des Eurovision Song Contest und in den österreichischen Beiträgen zeigt ein bekanntes Muster mit einer auffälligen Verschiebung: „Love“ steht seit 1956 bei den Siegertiteln an erster Stelle, bei den österreichischen Songs seit 1957 ebenso. Nimmt man „Liebe“ in den heimischen Beiträgen dazu, bleibt das romantische Motiv zwar prägend, heuer hat es aber deutlich weniger Gewicht.
Sprachmuster im ESC bleiben ähnlich
Die Analyse verweist auf Parallelen zwischen den internationalen Siegertexten und den österreichischen Beiträgen. In beiden Fällen rangiert „Love“ ganz oben in der Wortauswertung. Zugleich wird sichtbar, dass die häufigsten ESC-Wörter nicht nur Übereinstimmungen aufweisen, sondern sich auch unterscheiden.
Für Österreich ergibt sich aus der Auswertung ein klares Bild: Der Begriff „Liebe“ stärkt das ohnehin dominante Motiv zusätzlich. Gerade im Vergleich zu den Siegertexten fällt damit auf, wie stark das Thema Romantik in den heimischen Liedern verankert ist.
Die Textauswertung passt damit zu einem Grundmuster des Wettbewerbs, in dem gefühlsbetonte Begriffe seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle spielen. Im aktuellen Jahr fällt jedoch auf, dass „Liebe“ bei den heimischen Beiträgen nicht so stark ins Gewicht kommt wie in früheren Auswertungen.
Unter den erwähnten österreichischen Beiträgen taucht auch Cosmó auf. Dessen „Tanzschein“ dürfte in der Wortauswertung weit hinten liegen.














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