Deutschland und Italien haben Israel nach dem Stopp einer internationalen Gaza-Hilfsflotte im Mittelmeer zur Achtung des Völkerrechts aufgefordert. In einer gemeinsamen Erklärung stellten Berlin und Rom die Frage, ob das israelische Vorgehen in internationalen Gewässern mit dem Völkerrecht vereinbar sei.
„Wir rufen zur uneingeschränkten Achtung des geltenden Völkerrechts sowie zur Unterlassung unverantwortlicher Handlungen auf“, hieß es in der Erklärung. Israel wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die Operation sei im Einklang mit dem Völkerrecht verlaufen. Zudem habe es keine Verletzten gegeben.
Auslöser der Kritik ist ein nächtlicher Einsatz westlich der griechischen Insel Kreta. Dort stoppte die israelische Marine mehr als 20 Boote der Hilfsflotte und nahm Dutzende Aktivisten fest. Einige Boote setzten nach dem Zwischenfall ihre Fahrt fort.
Streit um Vorgehen in internationalen Gewässern
Die Organisatoren der „Global Sumud“-Flottille werfen Israel vor, bei der Aktion gewaltsam vorgegangen zu sein. Berlin und Rom orten dagegen einen möglichen Bruch des Völkerrechts. Der Vorfall sorgt damit erneut für diplomatische Spannungen rund um den Umgang mit Hilfslieferungen nach Gaza.














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