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Blume sieht Chancen für Volkswagen in Rüstung und China

Redaktionelle Szene zum Thema „Blume sieht Chancen für Volkswagen in Rüstung und China“

Volkswagen-Chef Oliver Blume sieht nach dem Gewinnrückgang des Konzerns zum Jahresbeginn neue Chancen in der Rüstungsindustrie und im China-Geschäft. Für das Werk in Osnabrück seien im Bereich Rüstung Perspektiven denkbar, sagte Blume. Auch an deutschen Standorten könnten künftig Modelle aus China gebaut werden.

Blume sprach von „konstruktiven Gesprächen mit der Rüstungsindustrie“. Konkrete Ergebnisse nannte er nicht. Die Aussagen fallen in eine Phase, in der Volkswagen unter Druck steht: Der Gewinn des Konzerns ist zu Jahresbeginn eingebrochen.

Besonders das Werk in Osnabrück rückt damit in den Blick. Dort sieht der Konzernchef nach eigenen Angaben Chancen für eine stärkere industrielle Auslastung über Aufträge aus dem Rüstungsbereich. Parallel dazu soll das China-Geschäft helfen, die Produktion an deutschen Standorten besser zu nutzen.

Volkswagen sucht damit nach zusätzlichen Geschäftsfeldern neben dem klassischen Automobilbau. Die Überlegungen zu militärischen Fahrzeugen und zu Modellen aus China zeigen, dass der Konzern auf veränderte Marktbedingungen und schwächere Erträge reagieren will. Für die Standorte in Deutschland könnten sich daraus neue Produktionsaufgaben ergeben.