Die Einigung der Bundesregierung auf die Grundzüge des Doppelbudgets für die kommenden zwei Jahre hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Während Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer Österreich die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten begrüßen, übt die FPÖ scharfe Kritik an Verteilung und Prioritäten.
Aus der Industriellenvereinigung heißt es, die geplante Senkung der Lohnnebenkosten sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Als Wermutstropfen gilt dort aber die vorgesehene Gegenfinanzierung. Kritisch gesehen wird, dass ein Teil der Entlastung über höhere Belastungen für Unternehmen kompensiert werden soll.
Genannt wird dabei unter anderem eine Anhebung der Körperschaftsteuer für Gewinne von mehr als einer Million Euro. Auch die Verlängerung der Bankenabgabe stößt auf Kritik.
Die Wirtschaftskammer Österreich bezeichnet die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028 als starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Sie wertet die Maßnahme als Entlastung für Unternehmen.
Aus der Opposition kommt hingegen deutliche Ablehnung. Die FPÖ spricht im Zusammenhang mit der Budgeteinigung von einem „Kuhhandel“. Damit verbunden ist die scharfe Kritik an der Verteilung der geplanten Maßnahmen und an den politischen Prioritäten der Bundesregierung.














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