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Burgtheater plant 23 Neuproduktionen für 2026/27 trotz Budgetdruck

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Das Burgtheater hat seinen Spielplan für die Saison 2026/27 vorgestellt und trotz Budgetnot 23 Neuproduktionen angekündigt. Auf dem Programm steht unter anderem Ilse Aichingers „Größere Hoffnung“. Burgtheaterdirektor Stefan Bachmann sagte bei der Präsentation am Montag, die Situation der Bühne sei angespannt; die allgemeine Budgetnot schränke die Planungssicherheit ein.

Bachmann formulierte die Lage mit dem Bild, man segle „hart am Wind“. Gleichzeitig verwies er darauf, dass das Haus heuer die „magische Zahl von 400.000 Besuchern“ erreichen werde. Diese Auslastung werde bei leicht verringertem Sitzplatzangebot erzielt, sagte er zum Auftakt der Spielplanpräsentation.

Die neue Saison soll neben dem Aichinger-Stück weitere Neuproduktionen bringen. Zu den angekündigten Vorhaben zählen auch „König Ubu“ mit Meyerhoff und Reinsperger. Der Plan umfasst damit eine breite Mischung aus neuem Repertoire und bekannten Stoffen.

Die Vorstellung des Programms macht zugleich deutlich, unter welchen Rahmenbedingungen das Burgtheater plant. Trotz der Unsicherheit durch knappe Mittel hält das Haus an einem umfangreichen Produktionsvolumen fest. Für die kommende Saison setzt die Bühne damit auf eine hohe Zahl an Premieren und auf Namen, die im Wiener Theaterbetrieb Gewicht haben.

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