König Charles III. hat bei seiner Rede vor dem US-Kongress die Bedeutung der NATO und der Verteidigung der Ukraine betont. Der Auftritt am Dienstag in den USA wurde als historischer Moment beschrieben. Mit seinen Aussagen stellte sich Charles klar gegen die Idee von US-Präsident Donald Trump, aus der NATO auszutreten.
Der britische Monarch nutzte die mit Spannung erwartete Rede auch, um mehreren Aussagen Trumps indirekt zu widersprechen. Dabei verwies er auf die Gefahr des Klimawandels, den der Republikaner immer wieder praktisch geleugnet habe.
Für Charles galt der Staatsbesuch als diplomatischer Drahtseilakt. Trump ist zwar ein großer Fan der britischen Royals, gilt aber als unberechenbar. Zudem war der US-Präsident zuletzt mit Premierminister Keir Starmer nicht gut auf den britischen Regierungschef zu sprechen. Aus seiner Sicht fehlende Unterstützung im Iran-Krieg führte dazu, dass Trump Starmer mehrfach verbal angriff.
Beim Thema Verteidigung bemühte sich Charles, die Wogen zu glätten. Das Vereinigte Königreich sei sich der aktuellen Bedrohungen bewusst, sagte er. Deshalb habe sich das Land zur größten nachhaltigen Aufstockung der Verteidigungsausgaben seit dem Kalten Krieg verpflichtet.
Zugleich rief der König zu einer entschlossenen Verteidigung der Ukraine auf. Er erinnerte an die Anschläge vom 11. September 2001 und daran, dass die NATO damals ihren Artikel fünf aktiviert habe. Damals hätten die Verbündeten zu den USA gestanden. Heute brauche es „Zusammenhalt“.














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