Das chinesische Unternehmen Deepseek hat eine neue Version seines KI-Modells veröffentlicht und wirbt mit „drastisch reduzierten Kosten“. Mit dem neuen Modell Deepseek-V4 bekommt der Wettbewerb mit den USA eine weitere Zuspitzung, nachdem der Konzern aus China bereits im Jänner des vergangenen Jahres mit seinem KI-Chatbot die führenden US-Unternehmen unter Druck gesetzt hatte.
Deepseek zufolge verfügt Deepseek-V4 über „einen ultralangen Kontext von einer Million Wörtern“. Die Kontextlänge entscheidet darüber, wie viele Eingaben ein KI-Modell verarbeiten kann. Das Unternehmen beschreibt sein Modell damit als führend bei „Weltwissen und Schlussfolgerungsleistung“.
Die neue Version erscheint in zwei Ausführungen: Deepseek-V4-Pro und Deepseek-V4-Flash. Letztere sei „eine effizientere und wirtschaftlichere Wahl“, weil sie über weniger Parameter verfüge. Deepseek erklärte zudem, V4-Pro liege bei Vergleichspunkten zum Weltwissen deutlich vor anderen Open-Source-Modellen und werde nur geringfügig von Googles geschlossenem Modell Gemini-Pro-3.1 übertroffen.
Das neue Modell fällt in eine Phase, in der der KI-Wettlauf zwischen den USA und China nicht nur technisch, sondern auch politisch geführt wird. Aus den USA kamen im Zusammenhang mit Deepseeks neuer Version Plagiatsvorwürfe, die Peking scharf zurückwies.














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