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Drei Insiderkäufe in Europa über der Millionengrenze entdeckt

Redaktionelle Szene zum Thema „Drei Insiderkäufe in Europa über der Millionengrenze entdeckt“

In Europa sind in den vergangenen Tagen drei auffällige Insiderkäufe gemeldet worden, alle im Millionenbereich. Betroffen sind Bouygues in Frankreich, eine Aktie aus Griechenland und ein weiteres Unternehmen aus Deutschland. Die Käufe fallen in eine Phase, in der viele Konzerne wegen der anstehenden Quartalsberichte in einer Sperrfrist für Insiderkäufe sind.

Insiderkäufe von Führungskräften gelten an der Börse oft als Signal für Vertrauen in die eigene Aktie, auch wenn sie keine Garantie für Kursgewinne sind. Genau deshalb werden größere Transaktionen in solchen Phasen besonders genau beobachtet. In den nun gemeldeten Fällen lag das Volumen jeweils deutlich über einer Million Euro.

Bouygues: Aufsichtsrat kauft 58.000 Aktien

Aus Frankreich wurde ein großer Kauf bei Bouygues gemeldet. Olivier Bouygues, Mitglied des Aufsichtsrats und Bruder des langjährigen Konzernchefs Martin Bouygues, erwarb am 20. April 58.000 Aktien des Bau- und Telekommunikationskonzerns zu 52,35 Euro je Stück an der Pariser Börse.

Bouygues beschäftigt rund 200.000 Mitarbeiter. Der Kauf zählt zu den auffälligsten Insidertransaktionen der vergangenen Tage in Europa.

Auch in Griechenland und Deutschland kam es zu Millionenkäufen

Zu den beiden weiteren auffälligen Insiderkäufen gehören Transaktionen in Griechenland und Deutschland. In beiden Fällen wurde ebenfalls in Millionenhöhe zugegriffen. Damit stammen die drei gemeldeten Käufe aus drei verschiedenen europäischen Ländern.

Die Bewegungen kommen in einer Marktphase zustande, in der solche Käufe wegen der Quiet Period bei vielen Unternehmen eher selten sind. Gerade deshalb werden einzelne Transaktionen derzeit besonders registriert.

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