Die EU-Kommission verbietet Förderungen für Wechselrichter aus China. Sie verweist dabei auf ein Hacking-Risiko. Das Verbot betrifft nach den vorliegenden Angaben eine große Zahl von Projekten rund um Solaranlagen und Batteriespeicher.
Wechselrichter steuern, wann und wie viel Strom eine Solaranlage oder ein Batteriespeicher ins öffentliche Netz speist. Genau diese Geräte sind damit ein zentraler Bestandteil vieler Projekte im Energiemarkt. Mit dem Förderstopp setzt die EU-Kommission nach eigenen Angaben auf alternative Lieferanten.
Für bereits weit fortgeschrittene Vorhaben gilt eine Übergangsfrist. Damit sollen Projekte, die sich schon in einem fortgeschrittenen Stadium befinden, nicht unmittelbar unter die neue Vorgabe fallen.
Das Verbot dürfte deshalb nicht nur einzelne Betreiber treffen, sondern auch Unternehmen und Projektentwickler, die auf entsprechende Komponenten aus China gesetzt haben. Für die Branche bedeutet die Entscheidung, dass bei der Beschaffung und Finanzierung künftiger Anlagen stärker auf andere Anbieter ausgewichen werden muss.
Solaranlagen und Batteriespeicher zählen zu den Bereichen, in denen Wechselrichter eine technische Schlüsselrolle spielen. Mit dem Schritt greift die EU-Kommission direkt in die Förderpraxis ein und verschärft die Bedingungen für den Einsatz chinesischer Produkte in diesem Segment.













