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Fellner rechnet mit FPÖ-Schwäche und will mehr Wettbewerb in der SPÖ

Redaktionelle Szene zum Thema „Fellner rechnet mit FPÖ-Schwäche und will mehr Wettbewerb in der SPÖ“

Der neue Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Chef Daniel Fellner glaubt an ein Straucheln der FPÖ und wünscht sich zugleich mehr Konkurrenz um die Führung in seiner Partei. Zudem sagt Fellner, Kärntens Windräder lieber im Burgenland bauen zu wollen. Mit seinen Aussagen setzt sich der neue Landeschef deutlich von seinem Vorgänger Peter Kaiser ab.

Fellner kritisierte die Asylpolitik als zu nachsichtig und hält sich eine Koalition mit der FPÖ offen. Gleichzeitig will er sich nicht die Rolle des Rebellen anheften lassen. Sein Eintreten für einen Gegenkandidaten zu SPÖ-Chef Andreas Babler habe nicht bedeutet, dass er unbedingt jemand anderen an der Spitze sehen wollte.

Offene Wortmeldung in der Führungsdebatte

Bemerkenswert war Fellners Auftritt auch in der parteiinternen Debatte um die SPÖ-Führung. Als der mögliche Herausforderer Christian Kern seine Chancen bei Wiens Bürgermeister Michael Ludwig auslotete, war Fellner dabei. Er stellte sich damit sichtbar in eine Diskussion, die weit über Kärnten hinausreicht.

Inhaltlich betont Fellner vor allem, dass vielen Menschen das ständige Sudern auf den Geist gehe. Mit dieser Formulierung verbindet er eine klare politische Abgrenzung und den Hinweis, dass sich die SPÖ nach seiner Sicht stärker mit Konkurrenz und innerer Debatte auseinandersetzen sollte.

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