Der Glasfaser-Ausbau in der Steiermark kommt langsamer voran als geplant. Nach der 2020 beschlossenen Breitband-Strategie des Landes sollen bis 2030 60 Prozent der steirischen Haushalte und alle Unternehmen mit Glasfaser-Internet versorgt sein. Bei den Haushalten liegt die Quote nach fünf Jahren erst bei 38 Prozent.
Damit hat die Steiermark seit dem Start der Strategie zwar um rund zehn Prozentpunkte zugelegt, die verbleibenden Jahre bis 2030 werden aber deutlich schwieriger. Je weiter der Ausbau voranschreitet, desto aufwendiger werden die Arbeiten. Besonders in zersiedelten Regionen ist der Verlegungsaufwand hoch.
Der Ausbau gilt als teuer. Je nach Bodenbeschaffenheit kostet ein Meter Infrastruktur bei der Glasfaser 80 bis 140 Euro. Das betrifft vor allem jene Gebiete, in denen Leitungen nicht einfach und flächig verlegt werden können.
Die Steiermark bleibt damit vorerst ein digitaler Fleckerlteppich. Wie schnell der weitere Ausbau vorankommt, hängt auch vom umkämpften Doppelbudget des Bundes ab. Für die Erreichung der Ziele bis 2030 wird damit vor allem die Finanzierung entscheidend.














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