Unternehmen warten heute länger mit dem Gang an die Börse und suchen Investoren häufiger außerhalb des Aktienmarkts. Für Privatanleger wird es dadurch schwieriger, an den Wertsteigerungen junger Wachstumsfirmen zu partizipieren, die früher oft rascher an die Börse kamen.
Im Durchschnitt waren Unternehmen, die 1980 an die Börse gingen, 7,7 Jahre alt und mit 26 Millionen Dollar bewertet. Zwischen 2010 und 2025 lag das Durchschnittsalter bei 10,9 Jahren, die Bewertung bei 288 Millionen Dollar. Damit verschiebt sich der Zeitpunkt des Börsengangs deutlich nach hinten.
Besonders ausgeprägt ist die Entwicklung in den USA und in Europa. Nur jedes fünfte US-Unternehmen mit einem Umsatz von 100 Millionen Dollar oder mehr ist an der Börse notiert. In Europa liegt der Anteil bei sieben Prozent. Zugleich ist die Zahl der börsennotierten Firmen in den USA von 9496 im Jahr 2000 auf 6389 gesunken.
Für Anleger, die sich an nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen wollen, eröffnet Private Equity neue Möglichkeiten. Diese Form der Beteiligung ist inzwischen auch für Privatanleger leichter zugänglich. Im Umfeld großer nicht börsennotierter Firmen wird dabei auch auf einzelne prominente Beispiele verwiesen: Sollte SpaceX an die Börse gehen, wäre das Unternehmen 1,5 Billionen Dollar schwer.














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