Rund jeder zehnte Volksschüler in Österreich erhält Deutschförderung. Das geht aus der aktuellen Statistik „Bildung in Zahlen“ der Statistik Austria hervor, die am Donnerstag präsentiert wurde. Demnach haben im Schuljahr 2022/23 knapp 14.000 Kinder erstmals den Unterricht in einer Deutschförderklasse begonnen.
Nach einem Semester befanden sich laut der Auswertung noch zwei Drittel dieser Kinder in der separaten Deutschförderklasse. Nach einem Jahr war es nur mehr ein Drittel. Der Rest wechselte großteils in einen Deutschförderkurs parallel zur Regelklasse oder brauchte gar keine Deutschförderung mehr.
Die Statistik zeigt auch Veränderungen beim höchsten Bildungsabschluss in Österreich. Die Pflichtschule als höchste abgeschlossene Ausbildung geht zurück. Gleichzeitig steigt die Akademikerquote.
„Bildung in Zahlen“ erscheint einmal im Jahr und bündelt die aktuellsten Daten zur Bildungssituation in Österreich. Damit liefert die Statistik Austria einen Überblick darüber, wie lange Kinder in Deutschförderklassen bleiben und wie sich Bildungsabschlüsse im Land entwickeln.














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