Das Land Kärnten wollte die Schlangen- oder Blumeninsel im Wörthersee kaufen, kam damit aber zu spät: Die Insel wurde bereits von der Kraßnig-Familienstiftung erworben. Für den Ankauf von Seegrundstücken und den Schutz öffentlicher Seezugänge stehen 9,2 Millionen Euro bereit.
Die Seeuferkommission nahm nach Angaben aus dem Umfeld des Falls Kontakt zum Immobilienmakler auf, als der Verkauf bereits abgeschlossen war. Die Kommission berät die Landesregierung über die Verwendung der Einnahmen aus der Motorbootabgabe. Sie ist auch für jene Mittel zuständig, mit denen das Land Grundstücke am See ankaufen oder Maßnahmen zum Schutz des Ufers finanzieren kann.
Keine Seegrundstücke gekauft
Bisher wurden nach den vorliegenden Informationen keine Seegrundstücke aus diesem Budget gekauft. Mit den verfügbaren Mitteln wurden stattdessen ökologische Maßnahmen wie Renaturierungen finanziert.
Die Schlangeninsel liegt in Pörtschach und zählt zu den auffälligen Liegenschaften im Wörthersee. Dass das Land den Kauf nicht mehr realisieren konnte, zeigt die Grenzen, mit denen öffentliche Stellen auf dem umkämpften Immobilienmarkt rund um den See konfrontiert sind.














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