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Kärntner berichtet von Snus-Sucht: „Ich habe sicher 60.000 Euro ausgegeben“

Redaktionelle Szene zum Thema „Kärntner berichtet von Snus-Sucht: „Ich habe sicher 60.000 Euro ausgegeben““

Marjan Kropiunik aus Kärnten hat seine langjährige Snus-Sucht öffentlich gemacht und erzählt von enormen Kosten und Schwierigkeiten beim Ausstieg. „Ich habe sicher 60.000 Euro für Snus ausgegeben“, sagt er über seine Abhängigkeit von dem rauchlosen Nikotinprodukt.

Begonnen habe alles im Alter von 14 Jahren, beeinflusst durch seinen Freundeskreis in einer Fußballakademie. Trotz gesundheitlicher Probleme habe er mehrere Versuche unternommen, mit Snus aufzuhören. Erst während einer Corona-Erkrankung habe es schließlich geklappt.

Kropiunik beschreibt den Ausstieg als langwierigen Prozess. Ohne Corona, so sagt er, hätte er keine Chance gehabt. Seine Schilderung fügt sich in eine Entwicklung ein, bei der rauchlose Nikotinprodukte in Österreich zunehmend konsumiert werden.

Snus ist in der EU mit Ausnahme von Schweden verboten. Nikotinbeutel sind in Österreich seit 2026 nur in lizenzierten Geschäften erhältlich. Besonders bei Jugendlichen sind sie populär.

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