Am Schottentor hat mit dem kaukasisch angelegten Chaihona ein Großlokal eröffnet, das das Interieur des früheren Ziizuu weitgehend übernommen hat. Die neue Ausrichtung wird vor allem durch Stoffe und geometrische Holzschnitzereien sichtbar. Auf der Speisekarte dominiert georgische Küche, aus den Lautsprechern laufen georgische Songs wie „Rachuli“ von Bani.
Organisatorisch und personell steht das Lokal in ukrainischer Hand, inklusive Küchenchef. An fast allen Tischen sind Ukrainisch und Russisch zu hören. Auch das passt zu einer Küche, die in russischen und ukrainischen Metropolen seit Langem populär ist: georgische und armenische Gerichte mit Aromen von Granatapfel, Walnuss und Estragon.
Zu den auffälligen Speisen zählt Kharcho, eine Suppe, die als rindfleischsatt, appetitanregend säuerlich und kräuterduftig beschrieben wird. Sie gehört zu den Gerichten, die das Lokal prägen und für die es hervorgehoben wird. Das Chaihona knüpft damit an die starke Präsenz der kaukasischen Küche in der Region an und bringt dieses Angebot nun auch nach Wien.
Die Verbindung aus georgischer Küchenlinie, ukrainischer Leitung und dem Großlokal-Format macht das Chaihona zu einem neuen Eintrag in der Wiener Restaurantlandschaft. Entscheidend ist dabei weniger ein feines Designkonzept als die kulinarische Ausrichtung, die sich klar an der beliebten Küche des Kaukasus orientiert.














Leave a Reply