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Kerosinknappheit: Diese Touri-Flughäfen könnten zuerst Probleme bekommen

Redaktionelle Szene zum Thema „Kerosinknappheit: Diese Touri-Flughäfen könnten zuerst Probleme bekommen“

In der Luftfahrtbranche wächst die Verunsicherung über eine mögliche Kerosinknappheit. Erste Airlines passen bereits Strecken und Preise an. Besonders im Blick stehen nach Einschätzung eines Risikomanagers iberische Ferienflughäfen wie Palma de Mallorca, Faro und Málaga, an denen es zuerst zu Engpässen kommen könnte.

„Wir sehen jetzt schon, dass Airlines hier und da Flüge streichen – aktuell noch wegen steigender Kosten, nicht wegen echter physischer Knappheit“, sagte Marco Felsberger in einem Talk. Er sprach von drei „Wellen“ der Entwicklung: vom Preisschock über den Abbau von Reserven bis hin zu möglicher physischer Knappheit.

Nach seinen Analysen sind vor allem kleinere und periphere Flughäfen stärker von Lieferketten abhängig. Sollte es dort eng werden, könne das System insgesamt unter Druck geraten. Ein Ausfall sei dabei nicht zwingend die erste Folge; möglich seien zunächst Schwierigkeiten bei der Treibstoffversorgung.

Für Österreich gab Felsberger vorerst Entwarnung. Die Lage sei stabil, sagte er. Allerdings könne sich die Situation im Sommer zuspitzen. Entscheidend seien dann geopolitische Entwicklungen und die Versorgungslage.

Die Diskussion über Kerosin belastet damit bereits jetzt die Planung der Airlines. Für Reisende könnten sich vor allem auf stark frequentierten Urlaubsrouten Änderungen ergeben, falls sich die Lage weiter verschärft.

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