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Kitzbüheler Garagen werden zum Luxusgut

Redaktionelle Szene zum Thema „Kitzbüheler Garagen werden zum Luxusgut“

In Wien ist schon die bloße Existenz einer Garage teils mehr als 100.000 Euro wert. In Kitzbühel wird das Auto laut einem dort tätigen Immobilienmakler häufig noch aufwendiger inszeniert: Die Garage gilt dort als Statussymbol, in das für den ersten Eindruck spürbar investiert wird.

Was in Wien das Entree ist, ist in Kitzbühel die Garage. Dort steigen Gäste an, wenn sie mit dem Auto anreisen oder vom Flughafen abgeholt werden. Die beheizte Einfahrt gehört seit Jahrzehnten zum Standard, auch eine Drehscheibe beeindruckt in gehobenen Kreisen nach Angaben von Ferdinand Hagsteiner, Inhaber von Hagsteiner Immobilien, niemanden mehr.

Wer etwas auf sich und seine Fahrzeuge hält, denkt in Kitzbühel offenbar weiter. Hagsteiner berichtet von Garagen, in die ein römischer Kirchenboden verlegt wurde. Auch venezianische Brunnen habe er bereits gesehen. Die Garage werde damit selbst zum Ausdruck von Luxus, nicht nur zur Abstellfläche für Autos.

Ein Beispiel dafür ist nach seinen Angaben eine Edelgarage eines Ferrari-Fans, die einem Boxenstopp nachempfunden ist. Damit verschiebt sich der Blick auf die Garage: In einem Ort wie Kitzbühel ist sie nicht nur funktional, sondern Teil der Selbstdarstellung wohlhabender Eigentümer.

Während in Wien die Garage schon als rares Gut mit hohem Immobilienwert gilt, wird sie in Kitzbühel zusätzlich zum Ausstattungsmerkmal mit Symbolkraft. Der Preis für schönere Parkplätze kann dort entsprechend hoch ausfallen.

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