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Klagenfurt verrechnet Abholung, wenn Mülltonnen nicht vor dem Haus stehen

Redaktionelle Szene zum Thema „Klagenfurt verrechnet Abholung, wenn Mülltonnen nicht vor dem Haus stehen“

In Klagenfurt werden Mülltonnen seit 1. Jänner nicht mehr bis zu zehn Meter von der Grundstücksgrenze entfernt abgeholt. Die Tonnen müssen vor dem Haus oder dem Gartentor stehen, sonst wird die Abholung verrechnet. Betroffen war zuletzt ein Mehrparteienhaus in der Burggasse in der Innenstadt.

Die Eigentümerparteien des Hauses erhielten laut Stadt eine Rechnung von rund 3.000 Euro, weil der Standort der Mülltonnen 30 Meter von der Straße entfernt liegt. Damit sei der Platz nach der neuen Regelung zu weit weg für die normale Abholung. Unter den 14 Parteien finde sich niemand, der das Hinausbringen der Tonnen regelmäßig übernehmen könne. Die Kosten des sogenannten „Behälterservice“ werden nun auf die Bewohner aufgeteilt. Für jeden Eigentümer bedeutet das nach Angaben der Stadt mehr als 200 Euro pro Jahr.

Die zuständige Referentin Sandra Wassermann (FPÖ) erklärte, das neue System funktioniere zu 90 Prozent gut. Die Mülltouren seien optimiert worden, zudem seien Einsparungen von rund 600.000 Euro erzielt worden. Dafür hätten Müllautos eingespart werden müssen.

Nach Angaben der Stadt wird in Einzelfällen nach Lösungen gesucht. Laut Wassermann habe sich die Lage insgesamt inzwischen eingependelt.

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