Philipp Kohlschreiber begleitet seit einigen Wochen Österreichs Tennistalent Joel Schwärzler auf Turnieren und sieht bei dem Vorarlberger ein konkretes Problem: Er bleibe „zu lange im Selbstzerstörungsmechanismus“, sagte der Ex-Profi im Gespräch. Schwärzler war mit großen Erwartungen zum Challenger-Turnier in Mauthausen angereist.
Für den 19-Jährigen läuft die Saison inzwischen deutlich besser an. Seit Mitte März zählt Schwärzler zum Kreis der 200 besten Tennisspieler, aktuell liegt er auf Rang 172. Auf der Challenger-Tour steht der Turniersieg in Kigali in dieser Saison zu Buche, dazu der Finaleinzug in Lugano als bestes Resultat 2026.
In der Jahreswertung der U21-Profis wird der Linkshänder derzeit auf Platz vier geführt. Nur Rafael Jódar, João Fonseca und Martín Landaluce liegen vor ihm. Die Top acht der U21-Rangliste qualifizieren sich für das Next-Gen-Finale am Jahresende in Saudiarabien.
Kohlschreiber, der es selbst bis auf Platz 17 der Weltrangliste brachte, sprach zudem über die Tücken der Zusammenarbeit mit Schwärzler. Der Deutsche begleitet den Österreicher erst seit wenigen Wochen auf der Tour. Im selben Gespräch blickte er auch auf seine früheren Duelle mit Jannik Sinner und auf Alexander Zverevs Chancen in Paris.














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