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Lebensmittelverpackungen: Industrie setzt weiter stark auf Plastik

Redaktionelle Szene zum Thema „Lebensmittelverpackungen: Industrie setzt weiter stark auf Plastik“

Österreich muss Lebensmittel nach Angaben aus der Branche nachhaltiger verpacken. Spezialisten für Barrierepapier sehen zugleich wenig Bereitschaft der Industrie, stärker in recycelbare Alternativen zu investieren. Betroffen sind Verpackungen von Kaffee und Kuchen bis zu Butter und Würstel.

Im Land fallen jährlich 300.000 Tonnen Abfall aus Kunststoffverpackungen an. Mehr als zwei Drittel davon werden nicht recycelt, sondern verbrannt. Plastikverpackungen sind nach dieser Darstellung zwar robust, leicht, vielseitig und günstig, ihre Herstellung ist aber energieintensiv.

Hinzu kommt, dass die Nutzung meist kurz ist, die Existenz der Materialien aber lang. Bis sich Plastik zersetzt, vergehen hunderte bis tausende Jahre. Vor diesem Hintergrund drängt die Zeit für neue Verpackungslösungen, die sich besser wiederverwerten lassen.

Barrierepapier gilt in diesem Zusammenhang als eine der möglichen Alternativen. Aus Sicht von Spezialisten für diesen Bereich gibt es jedoch bislang wenig Bereitschaft in der Industrie, entsprechende Investitionen zu tätigen. Damit bleibt die Umstellung auf nachhaltigere Verpackungen vorerst begrenzt.

Gerade bei Lebensmitteln ist der Druck besonders hoch. Von Alltagsprodukten wie Kaffee und Kuchen bis zu Butter und Würstel spielt die Verpackung eine zentrale Rolle. Die Frage, wie schnell Unternehmen auf recyclingfähige Lösungen umsteigen, wird damit für die Lebensmittelbranche in Österreich dringlicher.

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