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„Lebt und arbeitet in Wien“ kehrt nach elf Jahren zurück

Redaktionelle Szene zum Thema „„Lebt und arbeitet in Wien“ kehrt nach elf Jahren zurück“

Die Überblicksausstellung „Lebt und arbeitet in Wien“ ist nach elf Jahren Pause wieder in der Kunsthalle Wien zu sehen. Direktorin Michelle Cotton hat das Format neu belebt und stellt 56 Künstlerinnen und Künstler aus 18 Herkunftsländern vor.

Die Präsentation knüpft an ein Konzept an, das vor 21 Jahren in der Kunsthalle Wien am Karlsplatz begonnen hat. Damals zeigte die städtische Ausstellungshalle erstmals eine Leistungsschau der Wiener Kunstszene, die zunächst stark österreichisch geprägt war. Später wurde die Mischung internationaler, zuletzt bereits in der Ausgabe vor elf Jahren.

Mit der aktuellen Ausgabe setzt Cotton diese Entwicklung fort. Die Schau kartografiert erneut die Kunstszene in Wien und zeigt damit ein breites Feld künstlerischer Positionen. Der Auftakt der Pressekonferenz am Donnerstag erinnerte dabei bewusst an den Ursprung des Formats am Karlsplatz, bevor die Kunsthalle in das Museumsquartier zog.

Zu sehen sind unter anderem protofeministische Malerei von Anna Schachinger und massive Keramikskulpturen von Laurence Sturla. Die Ausstellung macht damit sichtbar, wie unterschiedlich die in Wien arbeitenden Künstlerinnen und Künstler derzeit aufgestellt sind. Cotton habe die Schau wiederbelebt, heißt es in der Einschätzung zur Präsentation.

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