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Ludwig will Register für Kurzzeitvermieter in Wien einführen

Redaktionelle Szene zum Thema „Ludwig will Register für Kurzzeitvermieter in Wien einführen“

Wien will die Regeln für Kurzzeitvermietungen weiter verschärfen. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat angekündigt, ein Register für Kurzzeitvermieter einführen zu wollen, um die Kontrolle über Vermietungen von Wohnungen etwa über Airbnb zu verbessern. Seit rund zwei Jahren gelten in der Stadt bereits strengere Vorgaben, unter anderem eine Obergrenze von 90 Vermietungstagen pro Jahr.

Ludwig sagte am Samstag beim Landesparteitag der Wiener SPÖ, Vertrauen sei gut, Kontrolle aber besser. Bei den bisherigen Kontrollen habe sich gezeigt, dass eine weitere Überprüfung nötig sei. Mit dem geplanten Register sollen sich alle Kurzzeitvermieter eintragen müssen, damit die Einhaltung der Regeln überprüft werden kann.

Das Vermieten von Privatwohnungen über Plattformen wie Airbnb ist in Wien seit Langem umstritten, auch weil in der Stadt leistbarer Wohnraum fehlt. Die bestehenden Beschränkungen wurden zwar vor rund zwei Jahren eingeführt, werden aber nicht immer eingehalten. Bei Verstößen drohen Strafen bis hin zum Verlust der Wohnung, wenn es sich um Gemeindewohnungen handelt.

Auch die neue Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) hatte zuletzt Verschärfungen in Aussicht gestellt. Sie erklärte, die bisherigen Maßnahmen müssten nun evaluiert werden. Entscheidend sei, ob die gesetzten Schritte ausreichend seien und welche Ergebnisse sie gebracht hätten.

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