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Lufthansa-Streichungen setzen Tiroler Reisebüros unter Druck

Redaktionelle Szene zum Thema „Lufthansa-Streichungen setzen Tiroler Reisebüros unter Druck“

Die Streichungen tausender Flüge der Lufthansa Cityline treffen auch Tiroler Reisebüros. Nach Angaben der Branchensprecherin arbeiten sie seit Tagen an Umbuchungen und Rückerstattungen. Betroffen sind bis zu 20.000 Kurzstreckenflüge, darunter wichtige Verbindungen über Wien und München.

Die Lufthansa Group hat den Betrieb ihrer Tochter Cityline mit sofortiger Wirkung eingestellt. Als Gründe nennt der Konzern hohe Kerosinpreise und anhaltende Streiks. Die Cityline war bisher als Zubringergesellschaft im Einsatz. Mit der Stilllegung wurden alle 27 operativen Flugzeuge aus dem Flugprogramm genommen.

Bis Oktober sollen rund 20.000 Kurzstreckenflüge gestrichen werden, darunter täglich etwa 150 Zubringerflüge. Der Flughafen Innsbruck ist von der Maßnahme nicht betroffen, wohl aber München, von wo aus viele Tirolerinnen und Tiroler ihre Reisen antreten. Der Sprecher der Lufthansa Group sagte, man könne es sich nicht mehr leisten, „Geld zu verbrennen“.

Für die Reisebüros in Tirol bedeutet das zusätzliche Arbeit. „Wir Reisebüros haben jetzt gerade auch durch die Streiks von der Lufthansa unfassbar viel damit zu tun“, sagte die Sprecherin. Die Anpassungen seien bislang bis Ende Mai durchgeführt worden, Ende April werde sich der Konzern dann dem Sommerflugplan widmen.

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