Im Salzburger Schauspielhaus ist „Marie Antoinette“ auf der Bühne zu sehen. Die Inszenierung nimmt Stefan Zweigs Stoff auf und erzählt den Weg von Maria-Antonia von Österreich-Lothringen, die durch ihre Heirat mit Louis XVI. Königin von Frankreich wurde, bis zu ihrer Hinrichtung durch das Revolutionstribunal.
Der Theaterabend bleibt nah am Text, setzt aber auf viel Musik. Für die Bühne haben die Regisseure Nils Strunk und Lukas Schrenk den Stoff adaptiert. Im Zentrum steht laut Ankündigung der Weg Marie Antoinettes von der Hochzeit mit dem französischen Thronfolger und späteren König Ludwig XVI. bis zu ihrem Tod.
Stefan Zweig hatte für seinen Roman zahlreiche Details aus dem Leben der französischen Königin recherchiert. Dazu zählt auch die Überlieferung, dass Marie Antoinette zu ihrer Belustigung ein ganzes Dorf bauen ließ und die Schafe auf den Weiden parfümieren ließ.
Die Inszenierung setzt damit auf eine Mischung aus historischer Figur und literarischer Vorlage. Im Salzburger Schauspielhaus geht es um Glanz, Klischees und Anklage sowie um die Suche nach Marie Antoinettes wahrer Persönlichkeit.














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