Von den 14 Menschen mit einem Vermögen im zwölfstelligen Dollarbereich hat heuer nur einer an Reichtum eingebüßt: Bernard Arnault. Das Vermögen des Chefs des Luxusgüterkonzerns LVMH ist seit Jahresbeginn um 17 Milliarden auf 190 Milliarden Dollar gefallen. Damit rutschte der einzige Europäer unter den hundertfachen Milliardären binnen weniger Monate von Platz eins auf Platz vier im Reichsten-Ranking von Bloomberg.
Während Arnault verlor, legten andere Spitzenvermögen deutlich zu. Nvidia-Gründer Jensen Huang verzeichnete mit einem Plus von 64 Milliarden auf 108 Milliarden Dollar den stärksten Anstieg. Mark Zuckerberg folgt mit einem Zuwachs von 63 Milliarden auf 191 Milliarden Dollar und liegt damit auf Platz drei hinter Elon Musk mit 239 Milliarden Dollar und Amazon-Gründer Jeff Bezos mit 201 Milliarden Dollar.
Europa und Luxuswerte bleiben zurück
Der Rückgang von Arnaults Vermögen steht auch für die schwächere Entwicklung von Konsum- und Luxusgüteraktien in diesem Jahr. Vor allem in China halten sich Konsumenten mit Ausgaben zurück. Europa und chinesische Vermögen sind damit im Vergleich zu den großen Gewinnern des Technologiebooms zurückgefallen.
Von den 14 Superreichen mit Vermögen im zwölfstelligen Dollarbereich gelang es somit 13, seit Jahresbeginn noch reicher zu werden. Arnault ist die Ausnahme in einem Ranking, das heuer klar von Technologiewerten geprägt ist.














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