Eine junge Frau aus Österreich ist nach Recherchen des ORF als mutmaßliches Opfer des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein identifiziert worden. Nach Angaben des Senders soll sie mehrere Jahre lang intensiven Kontakt mit Epstein gehabt haben; in den Jahren 2011 bis 2013 sei sie „verbal und physisch“ missbraucht worden.
Der Kontakt zwischen der Frau und Epstein soll in Paris entstanden sein, an einem seiner Wohnsitze in der französischen Hauptstadt. Die Frau möchte anonym bleiben. Epstein, der 2019 in Haft Suizid beging, soll zahlreiche junge Frauen, darunter auch Minderjährige, sexuell missbraucht und teils an Bekannte weitergegeben haben.
Die Recherchen des ORF stützen sich demnach auf die Auswertung Hunderter E-Mails. Danach wurde die Verbindung der Österreicherin zu Epstein nachvollzogen. Das ist auch deshalb brisant, weil Epstein über Jahre ein weit verzweigtes Netzwerk unterhielt und Kontakte zu prominenten Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft pflegte.
Für die Frau hat die Veröffentlichung unmittelbare Folgen. Ihr aktueller Arbeitgeber droht ihr nach den Angaben nun mit Kündigung.














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