Jakob Pöltl hat die Toronto Raptors im Play-off gegen die Cleveland Cavaliers zum 2:2-Ausgleich geführt. Beim hart erkämpften 93:89 im zweiten Heimspiel der ersten Runde in der NBA steuerte der Wiener zehn Punkte und sechs Rebounds bei und lieferte damit seine bisher stärkste Leistung in der K.o.-Phase ab.
In 20:55 Einsatzminuten kam Pöltl außerdem auf je einen Assist, Steal und Block. Er sprach danach von einem „Wahnsinnsspiel“. Die Begegnung war von überschaubaren Trefferquoten geprägt, entwickelte sich aber zu einem intensiven Play-off-Fight.
Entscheidend für den Sieg der Raptors war ein 17:5-Lauf in den letzten fünf Minuten. Toronto stellte damit in der Best-of-seven-Serie auf 2:2 und hielt die Partie offen. Spiel fünf steigt am Mittwoch in Cleveland.
Pöltl sagte nach dem Spiel, er gehe mit „sehr viel Selbstvertrauen“ aus der Partie. Für den Wiener war es ein Auftritt, der maßgeblich zum Heimsieg der Raptors beitrug.
Auch in anderen Serien der NBA-Play-offs gab es klare Resultate. Victor Wembanyama führte die San Antonio Spurs nach einer Zwangspause wegen einer Gehirnerschütterung mit 27 Punkten, zwölf Rebounds und sieben Blocks zu einem 114:93 bei den Portland Trail Blazers und zum 3:1 in der Serie. Ebenfalls 3:1 in Führung liegen die Boston Celtics nach einem 128:96 bei den Philadelphia 76ers.














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