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Pötsch und Adrian warnen vor wachsendem Staatsdienst und schlechtem Bild vom Unternehmertum

Redaktionelle Szene zum Thema „Pötsch und Adrian warnen vor wachsendem Staatsdienst und schlechtem Bild vom Unternehmertum“

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und DIHK-Präsident Peter Adrian kritisieren den ausufernden Staat und die zunehmende Stigmatisierung des Unternehmertums. In einem Interview sagte Pötsch, es könne „nicht sein, dass immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte in den Staatsdienst gehen“. Adrian verwies darauf, dass positives Wirtschaften wieder stärker als Grundlage des Wohlstands verstanden werden müsse.

Adrian erklärte, viele Menschen spürten inzwischen, dass ihnen ein Teil dieses Wohlstands verlorengehe. Als Beispiel nannte er die höheren Energiepreise in Europa, die zu Wohlstandsverlust führten. Zugleich lobte er, dass es unter den Mitgliedern der deutschen Regierung wieder eine Mehrheit gebe, die Wachstum positiv sehe. Diese Einschätzung habe er bewusst provokant formuliert.

Pötsch erinnerte an Diskussionen zur Jahrtausendwende, als es auch Stimmen gegeben habe, die gefragt hätten, ob man Industrie überhaupt noch brauche. Zwar sei damals schon klar gewesen, dass der Dienstleistungssektor an Bedeutung gewinne. Trotzdem bleibe die industrielle Basis ein zentraler Teil der Wirtschaft. Der VW-Aufsichtsratschef und der DIHK-Präsident machten damit deutlich, dass sie die wirtschaftliche Rolle von Unternehmen und Industrie stärker gewürdigt sehen wollen.

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