Im Prozess um einen mutmaßlich verhinderten Terroranschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion hat sich der erstangeklagte Beran A. am Montag in Wiener Neustadt zum Großteil der Vorwürfe schuldig bekannt. Der 21-Jährige steht laut Anklage im Verdacht, spätestens am 21. Juli 2024 entschlossen gewesen zu sein, im Namen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) am 9. August 2024 ein Attentat im vollbesetzten Stadion zu verüben.
Beran A. wird damit in einem Verfahren verhandelt, das sich auf die geplante Attacke rund um den Konzerttermin bezieht. Gemeinsam mit ihm angeklagt ist Arda K. ebenfalls 21 Jahre alt. Er räumte ein, nach Istanbul gereist zu sein, um dort im März 2024 einen Anschlag zu begehen.
Beide Angeklagten bestreiten allerdings, gemeinsam mit dem in Saudi-Arabien inhaftierten Hasan E. eine IS-Terrorzelle gebildet und bereits Ende 2023 die Ausführung von drei Anschlägen geplant zu haben. Diese Vorwürfe stehen ebenfalls im Raum.
Die Verhandlung wurde auf den 12. Mai vertagt.














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