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RegioFlink in Jenbach etabliert sich, Wattens stellt Betrieb infrage

Redaktionelle Szene zum Thema „RegioFlink in Jenbach etabliert sich, Wattens stellt Betrieb infrage“

Das RegioFlink-Projekt in Jenbach hat nach eineinhalb Jahren eine positive Bilanz gezogen: Seit dem Start im November 2024 wurden dort bislang 25.000 Fahrgäste gezählt. In Wattens steht das Angebot dagegen wegen der leeren Gemeindekasse vor dem Aus.

Der RegioFlink ist eine Öffi-Verbindung auf Nachfrage. Das Fahrzeug kann per Telefon oder App angefordert werden und fährt bestimmte Standorte in den Gemeinden an. Das Angebot soll dort eine Alternative zum regulären Linienverkehr sein, wo dieser zu aufwendig wäre.

Finanziert von Gemeinden und VVT

Der Shuttledienst wird von den jeweiligen Gemeinden und vom Verkehrsverbund Tirol (VVT) finanziert. Eine Fahrt kostet so viel wie eine Busfahrt in der jeweiligen VVT-Zone. Wer ein Klimaticket oder ein anderes gültiges VVT-Ticket besitzt, fährt ohne Zusatzkosten.

In Jenbach habe sich das System laut Gemeinde und VVT bewährt. Von den bisher rund 25.000 Fahrgästen hätten die meisten bereits ein Öffi-Ticket und könnten den RegioFlink gratis nutzen, hieß es. In den stärksten Monaten wurden beim Jenbacher RegioFlink jeweils zwischen 1.800 und 1.900 Nutzer gezählt.

Fast die Hälfte der Fahrten wurde mit mehr als einem Fahrgast durchgeführt. Dieses Pooling gilt als Gradmesser für die Auslastung des Angebots. Neben Jenbach und Wattens gibt es RegioFlink-Angebote auch im Reuttener Talkessel.

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