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Rudle entschuldigt sich nach „Gunkl“-Aussage

Redaktionelle Szene zum Thema „Rudle entschuldigt sich nach „Gunkl“-Aussage“

Der österreichische Kabarettist Gerold Rudle hat sich am Freitag für eine Aussage über seinen Kollegen Günther Paal, bekannt als „Gunkl“, entschuldigt. Rudle hatte Paal zuvor als „liebenswert“, „reflektiert“ und „gescheit“ bezeichnet, obwohl sich der Kabarettist im Oktober wegen des sexuellen Missbrauchs eines Mädchens vor Gericht verantworten muss.

Rudle war am Donnerstag auf Radio Niederösterreich zu hören, wo er sein neues Buch vorstellte. In diesem Zusammenhang sprach er über „Gunkl“ und sagte, er kenne ihn als „einen reflektierten, sehr liebenswerten, gescheiten Menschen“. Zugleich stellte er klar, was dieser getan habe, sei „natürlich unverzeihlich“.

Der 63-Jährige äußerte sich bei dem Gespräch auch grundsätzlich zu Verurteilungen und richtete einen Appell an Männer. „In uns allen schlummert offenbar irgendwo ein Monster und wir müssen schauen, dass das weiter da unten schlummert“, sagte Rudle. Seine Aussagen hatten anschließend für Aufregung und Unverständnis gesorgt.

Rudle ist nicht nur als Kabarettist, sondern auch durch Gastauftritte in Fernsehserien wie „MA 2412“ und „Kaisermühlen-Blues“ bekannt.