Nach nur zehn Monaten im Amt ist die rumänische Regierung vergangene Woche in eine Krise geraten. Auslöser waren die Sparpläne der meisten Regierungsparteien, zugleich traten die sechs sozialdemokratischen Minister am Donnerstag aus der Regierung aus.
Der Rückzug folgte auf eine Abstimmung von 5000 Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei (PSD), die mit großer Mehrheit gegen einen Verbleib in der Koalition mit der konservativen PNL, der liberalen USR und der Ungarn-Partei UDMR votierten. Ministerpräsident Ilie Bolojan will dennoch auch ohne Mehrheit im Amt bleiben.
Die politische Lage in Rumänien ist damit weiter instabil. Nach den Angaben steckt das Land wegen der Sparpläne der Regierungsparteien tief in einer politischen Krise, die sich auch zu einer wirtschaftlichen Krise entwickeln kann.
Parallel dazu führt eine prorussische Partei in den Umfragen. Damit verschärft sich der Druck auf die Regierung zusätzlich, die sich seit dem Bruch mit der PSD auf eine noch unsicherere parlamentarische Basis stützt.














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