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Salzburg setzt bei operabler Tinnitus-Form medizinisch Maßstäbe

Redaktionelle Szene zum Thema „Salzburg setzt bei operabler Tinnitus-Form medizinisch Maßstäbe“

Salzburg gilt bei einer operablen Sonderform von Tinnitus als Vorreiter. Bei pulsatilen Ohrgeräuschen, die Betroffene im Takt des eigenen Herzschlags hören, wird in der Christian Doppler Klinik ein Eingriff mit Stent und über die Leiste eingeführten Kathetern vorgenommen.

Rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter Tinnitus, also unter Ohrgeräuschen wie Pfeifen, Brummen oder Rauschen. Der pulsatile Tinnitus ist eine besondere Form davon. Laut der leitenden Oberärztin der Universitätsklinik für Neurologie, Monika Killer-Oberpfalzer, kann er unterschiedliche Ursachen haben. Genannt werden eine Verengung, eine Fistel oder eine Ausbuchtung.

Eingriff in der Christian Doppler Klinik

Bei der neuen Operationsmethode in Salzburg wird ein Stent gesetzt. Der Zugang erfolgt über die Leiste, von dort werden Katheter in das Gefäßsystem der Patientinnen und Patienten eingeführt. Die Behandlung richtet sich an Betroffene, deren Beschwerden durch diese Form des Tinnitus verursacht werden.

Beschwerdefrei nach dem Eingriff

Als Beispiel wird Natascha Wimmer genannt, bei der der Eingriff vor drei Jahren durchgeführt wurde. Seitdem ist die zweifache Mutter beschwerdefrei. Sie spricht von einem „befreienden“ Erlebnis und sagt, ein neues Leben habe begonnen. Beim Wandern und generell bei hoher Anstrengung hatte sie zuvor Beschwerden.

Die Behandlung in Salzburg macht damit eine Form des Tinnitus operativ zugänglich, die sich von den üblichen Ohrgeräuschen deutlich unterscheidet. Für Betroffene kann das nach Angaben aus dem Spital eine konkrete therapeutische Option sein.

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