In einer AUA-Maschine von Berlin nach Wien hat ein Schubhäftling am Freitag für einen Vorfall an Bord gesorgt. Wegen des Gerangels musste ein Teil der Passagiere aussteigen, zudem wurde die Notrutsche ausgelöst. Der Flug verspätete sich um zweieinhalb Stunden.
Betroffen war ein pakistanischer Staatsangehöriger, der nach Zypern abgeschoben werden sollte. Infolge des Vorfalls konnten nicht alle Fluggäste in der deutschen Hauptstadt mitreisen; rund ein Drittel der Passagiere musste das Flugzeug verlassen und blieb in Berlin.
Das Flugzeug sollte am Morgen von Berlin nach Wien starten. Durch das Gerangel war die Vordertür nicht mehr zur Evakuierung nutzbar. Damit kam es zu der Verzögerung bei dem Abflug der Maschine der Austrian Airlines.
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben im Zusammenhang mit dem Vorfall 1.593 Abschiebungen unter Beteiligung der deutschen Bundespolizei abgebrochen.














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