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Schüsse bei Dinner im Weißen Haus: Kritik an Sicherheitsablauf und Trump-Inszenierung

Redaktionelle Szene zum Thema „Schüsse bei Dinner im Weißen Haus: Kritik an Sicherheitsablauf und Trump-Inszenierung“

Nach den Schüssen am Rande eines Gala-Dinners in Washington gerät der Secret Service massiv in die Kritik. Der bewaffnete Schütze aus Kalifornien konnte die äußeren Sicherheitskontrollen demnach offenbar umgehen, indem er sich bereits Tage vor der Veranstaltung als regulärer Gast in dem Hotel einmietete. Zudem verlief die Evakuierung der anwesenden Regierungsmitglieder teilweise unkoordiniert.

Donald Trump wurde nach etwa 30 Sekunden von der Bühne gebracht. Bei einigen Ministern dauerte es rund 150 Sekunden, bis sie den Saal verlassen konnten. Der Vorfall lenkt den Blick auf die Sicherheitsvorkehrungen bei Großveranstaltungen in der US-Hauptstadt und auf die Abläufe bei der Evakuierung.

Selbst der Schütze äußerte sich in einem Manifest über die aus seiner Sicht laxe Sicherheit. Ehemalige Sicherheitsbeamte erklärten, der Secret Service müsse künftig die Sperrzonen bei Großveranstaltungen deutlich ausweiten.

Trump nutzt den Vorfall politisch

US-Präsident Donald Trump nutzte den Vorfall im Washington Hilton umgehend für seine politische Agenda. Er stilisierte sich als Zielscheibe wegen seiner politischen Erfolge. „Wenn man viel bewegt, wird man angegriffen“, hatte er bereits kurz nach der Tat am Samstagabend erklärt.

Am Sonntag legte Trump in den sozialen Medien nach und griff den Angriff erneut auf. Damit rückte er den Vorfall nicht nur als Sicherheitsproblem, sondern auch als Beleg für seine politische Erzählung in den Mittelpunkt.

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