Jannik Sinner hat die neue Forbesliste der bestverdienenden Tennisspieler der vergangenen zwölf Monate angeführt. Der Italiener kam auf 49,9 Millionen Euro und liegt damit deutlich vor Carlos Alcaraz, der mit 46,3 Millionen Euro auf Platz zwei folgt.
Die Summe von Sinner setzt sich aus 19,8 Millionen Euro Preisgeld und 30,1 Millionen Euro an Einkünften über Sponsoren, Werbung und ähnliche Quellen zusammen. Bei Alcaraz fiel das Preisgeld wegen einer verletzungsbedingten Pause in den vergangenen vier Monaten niedriger aus. Der Spanier, der in Flushing Meadows sein Comeback geben wird, verpasste damit einen Teil der Einnahmen auf dem Platz.
Für eine der auffälligsten Positionen im Ranking sorgt Serena Williams. Die US-Amerikanerin hat seit 2022 nicht mehr gespielt, gab erst heuer in Wimbledon ein kurzes Comeback und nahm dennoch 34,6 Millionen Euro über Sponsorengelder und Reklame ein. Damit liegt sie auf Platz drei.
Bemerkenswert ist auch die Verteilung in den Top zehn: Dort finden sich sechs Frauen. Aryna Sabalenka erreichte mit 31,1 Millionen Euro Platz vier, Coco Gauff folgte mit 30,6 Millionen Euro. Novak Djokovic liegt mit 26,0 Millionen Euro auf Rang sechs.
Die Liste zeigt damit erneut, dass im Profitennis nicht nur Preisgelder den Ausschlag geben. Vor allem bei den Spitzenverdienern tragen Sponsoreneinnahmen und Werbeverträge erheblich zum Gesamtergebnis bei.












