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Stadler liefert mehr als 200 Züge nach Österreich – Spuhler fordert faire Regeln für chinesische Anbieter

Redaktionelle Szene zum Thema „Stadler liefert mehr als 200 Züge nach Österreich – Spuhler fordert faire Regeln für chinesische Anbieter“

Der Schweizer Zugbauer Stadler liefert in den nächsten drei Jahren mehr als 200 Züge nach Österreich. Mehrheitseigentümer Peter Spuhler und Österreich-CEO Christian Diewald haben sich in einem Interview zu den Bedingungen bei Ausschreibungen geäußert und dabei vor allem den Wettbewerb mit chinesischen Anbietern thematisiert.

Spuhler sagte, Europa müsse die Chinesen zu fairem Wettbewerb zwingen. Er verwies zugleich auf die hohen Kosten von Ausschreibungen. Im Zusammenhang mit dem europäischen Markt fordert Stadler nach seinen Worten, dass chinesische Anbieter bei europäischen Projekten ausgeschlossen werden sollen.

Der Industrielle sprach außerdem über die Unsicherheit bei der Finanzierung. „In Deutschland sieht man sehr gut, was passiert, wenn die Finanzierung unsicher wird“, sagte Spuhler. Dort gehe die Zahl der Ausschreibungen zurück, manches werde aus Budgetgründen verschoben oder abgesagt.

Stadler ist nach den Angaben in den kommenden Jahren mit dem österreichischen Auftrag stark beschäftigt. Über die Lieferung von mehr als 200 Zügen hinaus berichteten Spuhler und Diewald auch, wie viele Millionen der Konzern bisher an US-Zöllen gezahlt hat. Die genauen Beträge wurden in den vorliegenden Informationen genannt, ohne dass weitere Details dazu ausgeführt wurden.

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