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Steirische Industrie mit leichten Aufhellungen, aber weiter unter Druck

Redaktionelle Szene zum Thema „Steirische Industrie mit leichten Aufhellungen, aber weiter unter Druck“

Die steirische Industrie verzeichnet zwar mehr Aufträge, doch die Lage bleibt angespannt: Höherer Kostendruck, weiterer Jobabbau und eine fragile Ertragslage prägen das aktuelle Bild. Das Industriebarometer zeigt damit zugleich Licht und Schatten für die Betriebe in der Steiermark.

Besonders deutlich wird die Entwicklung bei Andritz, dem größten Industrieunternehmen des Bundeslandes. Der Auftragseingang stieg im ersten Quartal um 54,3 Prozent. Zugleich bleibt die Frage offen, ob diese Aufhellung anhält oder bereits wieder gestoppt ist.

Fragile Lage trotz besserer Zahlen

Die jüngsten positiven Signale reichen nach den vorliegenden Angaben nicht aus, um von einer stabilen Erholung zu sprechen. In der Branche stehen den zarten Lichtblicken weiterhin schlechte Nachrichten gegenüber, darunter Insolvenzen und Standortschließungen. Auch die wirtschaftliche Situation der steirischen Industrie wird als schwach beschrieben.

Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die internationale Lage. In den Angaben wird ausdrücklich die Frage aufgeworfen, ob der Aufwärtstrend durch den Iran-Krieg schon wieder gebremst worden ist. Damit bleibt unklar, wie belastbar die jüngste Entwicklung tatsächlich ist.

Industrie fordert Entbürokratisierung

Parallel dazu richtet sich die Kritik der Branche gegen die Bürokratie. Die Industrie verlangt eine Entbürokratisierung sowie eine rasche Umsetzung des Industriestrompreises. Beides gilt als wichtig für die Rahmenbedingungen der Betriebe, die weiterhin mit hohem Kostendruck zu kämpfen haben.

Das aktuelle Konjunkturbarometer zeichnet damit ein widersprüchliches Bild: Mehr Aufträge auf der einen Seite, anhaltende Belastungen auf der anderen. Für die steirischen Industriebetriebe bleibt die Situation vorerst mehr als fragil.

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